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Anita Wolf 
Bertha Dudde 
Diverse 
Emanuel Swedenborg 
Gottfried Meyerhofer 
Jakob Lorber 
Johannes Widmann 
Path to unity through love 
Weg naar Eenheid via de Liefde 
Weg zur Einheit durch die Liebe 
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 Schulung_21 html  14.87KB  Weg zur Einheit durch die Liebe... JESUS CHRISTUS offenbarte dem Liebe-Licht-Kreis Nürnberg v. 1991 - 1995 jenes spirituelle Lehrbuch bestehend aus 70 Schulungen     

21. Schulung

Der Friede der Himmel kehrt bei euch ein. Ich, Jesus Christus, bin in eurer Mitte. Schmunzelnd über eure Wortgefechte betrachten Wir aus dem Geist euer menschliches Denken. Voller überzeugungskraft singt ihr die Worte der Liebe, dass Ich euch in der Einheit mit Gottvater führe. Doch nicht nur euch, sondern der Ewig All-Eine führt alle Seine Kinder, jeden auf seinem Weg. Letztlich ist es also die Liebe-Macht, die regiert, doch diese Liebe-Macht neigt sich tief vor jedem Kind.

Ihr seid ausgezogen, dieses Mysterium zu verstehen, kosmische Weiten habt ihr zurueckgelegt, um hier im Machtbereich des Falles die Dunkelheit zu erforschen und in dieser Dunkelheit Licht zu sein, ausgestattet mit der Fülle der himmlischen Gaben, die da sind: Liebe, Barmherzigkeit, Geduld, Verstehen, Sanftmut, Demut. Aus göttlicher Fülle schöpft ihr und stellt die Frage: "Sind wir nicht alle Marionetten auf dieser Erde, regiert und hin und her geschoben, wie Figuren auf einem Schachbrett?" Empfindet ihr den Humor in Meinen Worten? Jeder einzelne von euch, ein Kind des Allerhöchsten! Vergesst ihr im Menschenkleid euer wahres Sein? 

Wer wagt es, dieses Gotteskind hin und her zu schieben? Ich sage euch: Niemand, denn dieses Kind des Allerhöchsten hat den absolut freien Willen, und es zog aus, um von diesem freien Willen als lichtes Wesen der Liebe Gebrauch zu machen. Wer auch immer euch gegenübersteht, Meine geliebten Schüler, es sind eure Brueder und Schwestern, die gleich euch die Heimat verließen, um die Weiten der Schöpfung zu durchschreiten und auch für euch die Dunkelheit zu erforschen, damit ihr nicht jeden einzelnen schweren Weg selbst gehen muesst.

Was auch immer auf diesem Planeten geschieht, die Liebe siegt!

Als Mein Fuß diese Erde betrat, wusste Ich, dass Dornen auf Meinem Weg lagen, und Ich, die Liebe, bin freiwillig über diese Dornen geschritten, ließ Mich verhöhnen und verspotten von denen, die glaubten, die Macht in diesem Fallbereich zu besitzen. 

Haben sie die Macht wirklich? Blickt euch um, wohin hat diese Macht geführt? Ich lege euch Meine Empfindung ins Herz: wider bessren Wissens wird der Machtbereich Erde systematisch zerstört. Die Macht zerstört sich selbst. 

Wer regiert die Welt? - Gott, der Vater, der in Seiner unendlichen Liebe Seine Kinder walten und schalten laesst, bis sie durch die Erfahrung, durch die Erkenntnisse die Irrwege erkennen und den Heimweg wieder antreten.

Macht führt ins Verderben. Macht ist ein kurzes Aufleuchten einer scheinbaren Unterjochung anderer Geschwister aber auch der Materie. Scheinbar deshalb, weil diese Macht in sich zusammenfällt. Wenn ihr geschichtlich zurueckblickt, so erkennt ihr immer wieder das Zerfallen großer Reiche. 

Ich sage euch: "Der, der heute reich ist an irdischen Guetern, wird morgen arm sein." 

So mancher Reiche, der sich als Seele ein Leben in Reichtum aussuchte mit dem festen Vorsatz, diesen Reichtum zu nuetzen, um Gutes zu tun, wird betruebt in den jenseitigen Bereichen auf sein Leben zurueckblicken, wenn die Seele sich im Menschen nicht durchsetzen konnte und der Mensch die irdischen Gueter zu seinem eigenen Zweck und Wohl, zur Unterjochung seiner Mitmenschen missbrauchte. Erneut wurden karmische Ursachen gesetzt, und diese kommen in einem weiteren Leben zur Wirkung.

Erkennt, Meine Geliebten, dass oftmals dem Wunsche entsprochen wird, Macht auf dieser Erde zu besitzen, um der Liebe zum Durchbruch zu verhelfen. Ich sage euch, Engelboten waren ehemals eingekleidete Herrscher, und der Mensch achtete nicht auf die Einstrahlung der Seele, die mahnte und bettelte. Der Mensch missbrauchte wiederum die Macht. Er vergaß, dass er durch die Macht, der Liebe zum Durchbruch verhelfen wollte, weil er glaubte, als Herrscher könnte ihm dies leichter gelingen. Es sind immer wieder Einzelschicksale, und jede Seele wird belehrt, wenn sie ausgeht, um Liebe und Frieden auf diese Erde zu bringen, dass die Macht die Versuchung dieser Erde für die Seele im Menschenkleid sei, und dennoch greift die Seele nach dieser Macht. So schreitet sie durch die Erfahrung und neigt sich. 

In der Erkenntnis liegt die Macht vor dem Thron des Allerhöchsten und sagt: "Vater, ich habe gelernt, dass Deine Macht bedeutet, in Liebe zu dienen, mich demuetig zu neigen im Menschenkleid vor jedem meiner nächsten. Ich habe gelernt, o Vater, dass dies in einem Herrschergewand nicht möglich ist. So gehe ich erneut in eine Inkarnation und lerne demuetig zu lieben. Als einfaches Menschenkind, wie es Tausende und Abertausende gibt. Als Mutter, als Vater, in einem einfachen Beruf bin ich, Dein Kind, im göttlichen Gewand der demuetigen Liebe und wirke da, wo ich lebe, und strahle das aus, was Du, o Vater, als Dein Erbe in mich gelegt hast."

Blickt euch um auf dieser Erde, schaut in die Gesichter der Herrschenden, und schaut in die Gesichter der Milliardaere, von denen ihr glaubt, dass sie diejenigen sind, die die Figuren auf dem Schachbrett bewegen! Von was sind sie getrieben? Sie sind nicht Herr ihrer selbst, o nein, es sind Aengste, die sie antreiben, mehr und mehr haben zu wollen, ihre Machtposition noch weiter ausbauen zu müssen, weil ein noch Maechtigerer ihnen diesen Rang streitig machen könnte. Ruhelos und rastlos ist ihr Weg. Ihr Gewissen, glaubt ihr, schweigt? O nein, sie sind ruhe- und rastlos, damit sie dieses Gewissen übertönen, das ihnen sehr wohl zeigt, an was sie sich schuldig machen. Immer wieder draengen sich die Bilder, die aus der Seele aufsteigen in den Menschen - und seien es schreckliche Traumgesichte, die die Seele auf den Menschen wirft. Sie sind laengst nicht diejenigen, von denen ihr glaubt, sie seien die Jaeger, die Spielführer. Sie sind die Gejagten, sie sind nicht Herr ihres eigenen Spiels, bis sie erkennen, dass sie auf einem Irrweg jagen und letztlich gejagt werden.

So wie ihr hier versammelt seid, Meine Geliebten, könnt ihr euch still und ruhig versenken und eurem Inneren lauschen, euch mit eurer Seele verbinden. Die geistige Welt kann sich einschwingen in eure Aura, alles Dunkle und Truebe weicht, Freude steigt in euch empor, und ein Ahnen der Gegenwart des Himmels erwacht in euch. Immer wenn ihr wollt, könnt ihr euch die Naehe des Himmels holen. 

Doch die, von denen ihr glaubt, dass sie das Spiel führen, können es nicht. Versetzt euch in ihre Empfindungswelt hinein, für einen Augenblick in ihre Aengste, in die vermeintlichen Schachzuege, die sie vorausberechnen, die dann doch anders gezogen werden, die immer wieder neue Anforderungen stellen: Der vermeintliche Spielführer wird gespielt.  

Nun eure berechtigte Frage: Durch wen wird er gespielt? Ihr glaubt, dahinter steht die Dunkelheit oder die Kraft, die die Dunkelheit erforscht. Ich aber sage euch, es ist Gott, der Ewige, der dahintersteht - wer es fassen kann, der fasse es - denn es ist Seine Liebe, die einstrahlt und die das Kind die Wege gehen laesst, auch die Irrwege. Es ist der Vater, der unaufhörlich ruft und damit den Jaeger zum Gejagten macht. Wohin er auch geht, der Vater ist da und ruft Sein Kind. Was für Schachzuege er sich auch ausdenken mag - der kleine Mensch - der Vater weiß sie laengst im voraus, denn nichts ist vor Ihm verborgen, und behutsam lenkt er Sein Kind. Lenken nicht in dem Sinne, dass Er ihm den freien Willen nimmt, lenken im Sinne von beschuetzen. Er beschuetzt das Kind und lenkt es über alle Erfahrungen auf den vom Kind in freiem Willen gewaehlten verschiedenen Wegen, die es geht, und die letztlich alle wieder in den einen Weg muenden, den Weg, der heimwaerts führt.

Gedanklich wollen wir uns einem anderen Themenbereich zuwenden, wir betreten wieder die Naturreiche, die in Liebe dienen.

Wahrlich, alles, was ihr als natuerliche Geschehnisse betrachtet, Wachsen und Gedeihen, Verwelken, Vergehen, wird von den Helfern in der Natur überwacht. Sie arbeiten Hand in Hand, fangen die Lebenskraefte aus den Wesenheiten Gottes, der Ordnung, des Willens, der Weisheit und des Ernstes auf, lenken diese Strahlen in die Mineral-, Pflanzen- und Tierreiche und erhöhen damit die Grundschwingung. Sie wandeln und verwandeln im Geheimen, unsichtbar für euch - ihr wuerdet sagen, wie Alchemisten - die chemischen Stoffe.

Der Mensch hat Versuche vollzogen, indem er einer Pflanze, die einen bestimmten Stoff zum Wachsen benötigt, genau diesen Stoff entzog. Nun wartete der Mensch, ob die Pflanze wachsen wuerde. Erstaunt beobachtete er, dass die Pflanze dennoch wuchs, obwohl das naehrende Substrat dieses Element nicht enthielt. Als die Pflanze daraufhin untersucht wurde, war dieses Element in ihr enthalten. Sie konnte es weder aus der Luft, noch aus der Erde entnehmen, denn beides hatte der Mensch gefiltert. Verbluefft standen die Wissenschaftler vor diesem Raetsel. Wie konnte die Pflanze diesen Stoff herstellen?

Eure Wissenschaftler kennen das Wirken, Weben, Wandeln und Verwandeln durch die Naturwesen nicht, für die es keine Mauern gibt, die sie nicht durchdringen könnten. Ist es im Willen Gottes der Pflanze bestimmt zu wachsen, so waechst sie. Doch ist es im Willen Gottes, dass das Materielle vergeht, so vergeht es. 

Auch hier bitte Ich euch, nicht immer wieder ins menschliche Denken abzugleiten. Der Mensch sucht die Ursachen für das Sterben der Pflanzen bei sich und hat jenes auch zum großen Teil heraufbeschworen. Doch Ich sage euch, die Lebenskraft kommt einzig und allein aus dem Schöpfergeist, dessen Kraft die Liebe ist. Diese Lebenskraft erhält die Pflanze, solange der Schöpfergeist dies will. Nimmt er Seine Lebenskraefte zurueck, weil eine Epoche zu Ende geht, werden auch die Naturwesen nicht mehr eingreifen, denn es liegt nicht im Willen der Ewigen Liebe. Denkt auch hier geistig!

Wenn der Mensch sich der Erde gegenüber nicht verschuldet haette, dann waere dennoch diese eure alte Erde mit all ihren Pflanzen, Mineralien und Tieren, ja mit euch selbst, am Ende der Zeit verwandelt worden. Ob es jetzt auf diese Weise geschieht oder auf eine andere, die Zeit der Wandlung ist ihr bestimmt. Auch das, Meine Geliebten, wird euch in den Maerchen und Sagen nahegebracht.

Ihr sprachet über das Maerchen Schneewittchen, über Haensel und Gretel und die mystische Deutung dieser Maerchen. Schneewittchen seid ihr alle! Ihr musstet euch trennen, eure eigenen Wege gehen. Ihr seid auch Haensel und Gretel. Es sind nicht die böse Stiefmutter oder die Eltern, die euch verstoßen, sie stehen nur als Symbol für die Abnabelung: Nun mein Kind, geh deinen Weg. Geh und suche ihn, denn nur durch die Erfahrung, durch die Erkenntnis, wirst du das ewige Licht der Liebe zu schaetzen wissen. 

So wanderst du über die sieben Berge der Ordnung, des Willens, der Weisheit und des Ernstes, der Geduld, der Liebe und der Barmherzigkeit, vervollkommnest dich in den Wesenheiten und Eigenschaften Gottes, um am Ende dieses Weges zu erkennen, dass Macht im göttlichen Sinne bedeutet, in Liebe zu dienen. Und so dient ihr, ob nun den Zwergen oder der Hexe. Ihr dient, und die Versuchungen der Welt kommen an euch heran. Besteht diese Versuchungen, so wie Ich sie auch bestanden habe. Jeder einzelne von euch geht in der Nachfolge auf Meinem Weg. Wenn ihr die Pruefungen durchschritten habt, erleidet ihr, wie in dem mystischen Maerchen Schneewittchen, den scheinbaren Tod, das Ablegen allen weltlichen Seins, und Ich, Jesus Christus, bin es, der Meine Braut wachkuesst, für eine Wachheit in alle Ewigkeit. Heimgekehrt bist du Schneewittchen, heim in das königliche Schloss der ewigen Heimat, den Ursprung.

Auch Haensel und Gretel dienen als Geschwisterpaar - doch auch hier die Versuchungen. Die Hexe ist das Symbol des Irdischen, das im Feuer der Ordnung aufgehen, verbrennen muss, damit der Irrweg durch den Wald zu einem Heimweg wird. 

Diese Erde ist der Reinigungsplanet. Lasst euch durch das Feuer reinigen, und die Schaetze, die ihr mitnehmt, sind Edelsteine, die das Licht nicht schlucken, sondern das Licht der Liebe tausendfaeltig widerspiegeln. 

Verliert diese Schaetze nicht, indem ihr noch nach anderen Schaetzen sucht, sondern behaltet euer Ziel, euer Zuhause im Auge und durchschreitet diesen Erdenweg, bis ihr an das Wasser gelangt, die überfahrt in die naechsthöhere Ebene des göttlichen Willens!

Wahrlich, Meine lieben Freunde, eure Ahnen kannten die Schaetze der mystischen Bedeutung eurer Maerchen, eurer Sagen. Sie sahen noch die Feen, Elfen und Zwerge, die Devas und waren beglueckt über ihre Freunde in den Naturreichen. 

Sie lebten noch mit ihnen. Auch das wurde euch in einer Sage erzaehlt. Die Zwerge, die noch bei der Arbeit halfen. Auch heute noch sind alle Naturreiche bereit, den Menschen in tiefer, hingebungsvoller Liebe zu dienen. 

Was macht der Mensch? Nicht nur, dass er achtlos durch die Fluren schreitet, dunkle Gedanken verbreitet, seinem Ego frönt... Denkt über euch nach, inwieweit Meine Worte noch auf euch zutreffen! Seid auch ihr so dunkle Gestalten, die in den Waeldern walten, oder ist euer Schritt federnd und leicht, eure Sinne, eure Gedanken dem Himmel zugeneigt?

Wahrlich, alles empfindet mit euch mit. Wenn ihr Licht um euch verbreitet, so strömt euch Licht zu. Verbreitet ihr jedoch Dunkelheit um euch, durch dunkle Empfindungen, Gedanken, Worte und Werke, so verbindet ihr euch mit allem Dunklen, was noch auf dieser Erde herrscht. 

Gleichzeitig begebt ihr euch in das Feld des Gejagten, wie Ich zu Beginn der heutigen Offenbarung auslegte. Wenn ihr frei sein wollt, so seid Licht, und euer Bewusstsein weitet sich über euren menschlichen Leib hinaus, in den Kosmos, in die unendlichen Weiten der Schöpfung hinein- alles ist in euch und alles dient euch und ihr dient allem. Dann seid ihr die geistigen Herrscher. Versteht ihr jetzt den Unterschied? Nun versteht ihr auch unser Schmunzeln über eure Worte und über eure Wortgefechte.

So seid Licht, Licht aus des Vaters Licht und Liebe aus Seiner Liebe! Wandelt euch zum Lichtvollen hin, und ihr verwandelt alles um euch. Vergesst euren Menschen, wendet euch dem Wir zu. Prueft euch, wie stark das Ich noch im Vordergrund steht. Werdet zum Wir, und ihr tretet ein in die Einheit der göttlichen Gemeinschaft aller Engel und aller Geister, die dem Licht der Liebe zustreben.

Mein Segen ist mit euch und mit allen - nah und fern - letztlich mit allen, die irgendwo unterwegs sind, unterwegs auf welchen Wegen auch immer - heim ins Vaterhaus.

Amen