Your IP 54.82.112.193 @ jesu-christ.us/index.phpzeig=Gotteswort/Weg_zur_Einheit_durch_die_Liebe/Schulung_18.html&vessel=subMenuDirShow
 
IMPRESSUM
53° 33′ N, 9° 59′ O, DE-HH: 
8:16 h
15:46 h  
Ordner Inhalt bitte siehe unten. Content of Directory: please see below.

Anita Wolf 
Bertha Dudde 
Diverse 
Emanuel Swedenborg 
Gottfried Meyerhofer 
Jakob Lorber 
Johannes Widmann 
Path to unity through love 
Weg naar Eenheid via de Liefde 
Weg zur Einheit durch die Liebe 
| Offenbarungen ->Nur Lese-Modus<- auflisten

EDIT MODE:

 Schulung_18 html  11.01KB  Weg zur Einheit durch die Liebe... JESUS CHRISTUS offenbarte dem Liebe-Licht-Kreis Nürnberg v. 1991 - 1995 jenes spirituelle Lehrbuch bestehend aus 70 Schulungen     

18. Schulung

Als Ich, Jesus Christus, vor zweitausend Jahren auf diesem Planeten Meine Jünger um Mich versammelte und sie die Liebe lehrte, da sahen sie Mich auch mit großen Augen an und sprachen sinngemäß: "Was du uns da erzählst, können wir nie und nimmer glauben." Ich antwortete: "O Meine Jünger, ihr sollt nicht glauben, sondern durch eigene Erfahrung zu Wissen gelangen."

Glaube, Hoffnung und Liebe sind für den Anfang der Jüngerschaft geboten. Zu glauben, was Ich lehre, zu hoffen, dass sich durch die Liebe all das in jedem einzelnen ändert, was Ich lehre. Somit gelangt der Schüler im Laufe vieler Erfahrungen vom Glauben über die Erkenntnis zum Wissen, und alle Fragen, die zu Beginn der geistigen Wanderung noch in Gedanken bewegt werden, lösen sich im Inneren des Jüngers, wenn er das Wissen in die Tat umsetzt.

Ich nahm euch bei der Hand und führte euch - über die Liebe - zum Stein, zur Pflanze, zum Tier, denn ohne diese Mitschöpfung könnte der Mensch auf diesem Planeten nicht existieren. Da der Mensch im Begriffe ist, seine Mitschöpfung vollkommen zu zerstören, gehe Ich nunmehr geistig über die Erde, weltweit, und wirke durch die Meinen in dieser schweren, aber gleichzeitig freudevollen Zeit. 

Weltweit, in allen Religionen, wirkt Mein Geist der Liebe, denn diese Erde soll durch die Menschen, die sie einst in diesen tiefen Fallbereich brachten, wieder emporgehoben werden bis in die reinste Sphäre, die ewigen Himmel.

Noch seid ihr im menschlichen Bewusstsein. Ihr wisst um eure Seele, ihr wisst, dass alle Empfindungen, die im Menschen strömen, nicht vom Menschen selbst kommen, sondern aus der Seele fließen. Empfindungen wie Freude, Dankbarkeit, doch auch Trauer und Schmerz. Die Empfindung ist die Sprache der Seele. Durch die Schulung der Liebe führe Ich euch zu dieser Sprache, denn ihr sollt die Schöpfung wieder verstehen lernen, denn nichts in dieser Schöpfung ist tot, alles ist belebt, alles ist beatmet und durchpulst vom allgegenwärtigen Schöpfergeist, nichts ist außerhalb Seiner selbst, alles ist in Ihm, dem All-einen.

Wenn ihr durch die Liebe in die Empfindungswelt der Seele eintretet, dann öffnet sich für euch ein Bewusstseinsbereich, der euch noch verschlossen ist, ein Bereich, den ihr mit dem jetzigen irdischen Dasein nicht mehr vergleichen könnt, ein Bereich, in dem ihr die Einheit mit der Schöpfung so intensiv erlebt, dass nichts von euch getrennt ist. Alles ist auch in euch, sei es der Stein, die Pflanze, das Tier, mit allem seid ihr eins, denn alles ist vom gleichen göttlichen Odem erfüllt. 

Vor dem Betreten dieses Bewusstseinsbereiches steht ihr, die gesamte Menschheit. Deshalb ist jetzt auf dieser Erde soviel Not und Leid, denn alles, was jemals von Menschen verursacht wurde, muss gesühnt und damit gelöst werden. Auch euch hier in diesem Kreis möchte Ich ein Beispiel nennen:

In diesen Tagen gedenkt man der Eroberung eines Kontinents. In Meinem Namen wurden Millionen Menschen getötet, gemordet. Menschen, o Meine Jünger und Jüngerinnen, die mit der Natur in der Einheit lebten. 

Denn  wahrlich, Ich sage euch, kein Stein wurde von seinem Ort verrückt, bevor jene Bewohner ihn nicht gebeten haben, dies tun zu dürfen. Dankbar waren diese Menschen für alles, was ihnen geschenkt wurde, und sie verstanden die Sprache der Pflanzen und Tiere. Sie kannten keine Krankheiten. Warum? 

Die Pflanzen teilten sich ihnen mit, und sie wussten, welche gegen Verletzungen helfen konnten, welche gegen Fieberanfälle und vieles mehr wirken. Sie jagten die Tiere nicht aus Freude am Töten, sondern nur, wenn die Natur ihnen nicht genügend pflanzliche Nahrung bot. Sie dankten dem Tier, das sich an den Menschen verschenkte. - Das waren jene Einwohner. - - - 

Ein wenig von ihrer Weisheit wird euch auch heute noch übermittelt, einer Weisheit, die auch die Welt der Naturwesen kannte - durch Erfahrung. Auch ihr sollt durch Erfahrung zum Glauben gelangen, einem Glauben, der Wissen ist. 

In Meinem Namen wurden die Bewohner jenes Kontinents beinahe ausgelöscht. Auch heute noch werden sie von den Weißen verdrängt und bedrängt, verachtet wegen ihrer Hautfarbe und auch ihres Lebens in der freien Natur.

Nun frage Ich euch, bei welchem Volk bin Ich in Meinem Geist der Liebe wohl mehr, bei jenem oder bei denen, die sich Christen nennen und mit dem Schwert in der Hand mordeten? Wahrlich, Ich sage euch, wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen. Ihr kennt das Wort aus der Schrift [Bibel], und dieses Wort gilt besonders in dieser Zeit. 

All jene, die einstmals das Schwert trugen, stehen jetzt unter diesem Schwert. Deshalb ist auf dieser Erde so viel Leid und Not. All jene, die in Meinem Namen hingerichtet wurden, sind jetzt in anderen Religionen versammelt und gegen das Christentum eingestellt.

Ich Bin, Der Ich Bin, eins mit Gott, dem Vater, Seine Liebe. Ich bin in jedem Volk dieser Erde und lebe dort in Meinem Geist, wo die Liebe verwirklicht wird. Die Liebe ist die höchste Kraft. Mit dieser Kraft geschieht die Umwandlung zu einem neuen Himmel und einer neuen Erde. Das Alte ist vergangen, Friede und Liebe werden sein, und ihr seid dann auf dieser Bewusstseinsebene, die ihr jetzt vom menschlichen Verstand her nicht begreifen könnt, die ihr euch jedoch durch das Einüben der liebenden und segnenden Gedanken, ja auch der Empfindungen und der Taten, erringen könnt.

Der nächste Schritt, den Ich mit euch in der Schulung vollziehen möchte, ist der Schritt in Reiche, die ihr nicht sehen könnt. Noch geht ihr blind für diese Welt über die Erde. Doch wenn ihr bereit seid, euch noch mehr als bisher in die Tat der Liebe zu versenken, so wird nicht mehr länger der Schleier zwischen euch und den Naturwesen liegen. Denn wisset, was eure Märchen von Feen, Zwergen und vielem mehr erzählen, sind keine Märchen, sondern sind Erfahrungen hellsichtiger Ahnen und auch heute lebender, hellsichtiger Menschen, die in diese wunderbare Seinsschöpfung blicken und die Wesen sehen, die in und aus der Liebe des Schöpfergeistes in der Natur dienen.

Nichts ist unbelebt, weder eine Wolke, noch der Wind, noch das Feuer, noch das Wasser, überall seid ihr umgeben von den Naturwesen, die nur darauf warten, dass noch mehr Menschen für ihre Welt erwachen, denn wer in der Einheit mit der Schöpfung lebt, dem wird auch die Binde von den Augen genommen. Er sieht dann mit seinem geistigen Auge die wundersame Welt der dienenden Heerscharen in den Naturreichen.

Jede Pflanze, jeder Baum hat Devas, die sich um sie, um ihn bemühen. Jeder Strauch wird in seinem Wachstum von den liebevollen geistigen Händen der Naturwesen gestützt. Die Winde sind belebt von den Geistern der Lüfte, die die Samen aufnehmen und weit hinaus tragen, damit sie auf der Erde wachsen und gedeihen und euch mit ihrem Grün ernähren. 

Die Tiere sehen die Naturwesen. Wenn ihr sie beobachtet, so könnt ihr an deren Verhalten erkennen, dass sie etwas sehen, was ihr noch nicht schauen könnt - jetzt noch nicht, Meine geliebten Schüler.

Ich will euch die Welt der Naturwesen nahebringen, damit ihr auch diese Schöpfung kennenlernt und somit den ersten Schritt in eine geistigere Welt vollzieht, einen Schritt, der euch aus eurem grobmateriellen Mensch-Sein heraushebt. Selbst diese kleine Kerzenflamme wird von einem Feuergeistlein bewohnt. In dem Augenblick, wo ein Licht entzündet wird, strömt im Windhauch ein Geistlein diesem Lichte zu und hält geistig schützend seine zarten Händchen um die Flamme. Es ist eins mit dieser Flamme. 

Auch ihr sollt eins werden mit diesem Licht, und so sei euch, nach eurem freien Willen, die Aufgabe gestellt, in den kommenden vierzehn Tagen immer wieder einmal ein Licht zu entzünden. Schaut in dieses Licht, auch wenn ihr jetzt das Feuergeistlein noch nicht erblickt, so erkennt das Symbol im Feuer - es ist die Reinigung - und Ich sage euch, die Welt brennt, denn die Reinigung geht über diese Erde. 

Wenn ihr euch in diese Flamme versenkt, so verbindet euch mit dieser Reinigung mit lichtvollen Gedanken, sendet sie hinaus in alle Krisengebiete! Ich sage euch: geistig steht ihr dann im selben Augenblick inmitten kriegführender Menschen und könnt vor Ort Liebe und Frieden bringen.

Es soll Friede werden auf dieser Erde, Friede in allen Menschenherzen, und ihr seid aufgerufen, an diesem Frieden mitzuwirken. Selbst wenn ihr inmitten dieses Kriegsgebietes die Empfindung habt, da und dort sterben die Menschen trotz eures Segnens, trotz eures Verbreitens des Gedankens der Liebe und des Friedens, so sage Ich euch, dass die Seele dennoch diese Kraftimpulse aufnimmt und im Sterben erkennt, dass es nur ein Miteinander geben kann und nicht ein Gegeneinander.

Wenn ihr durch die Natur schreitet, so empfindet die Naturwesen! Nehmt euren Stein, den kleinen Freund, noch einmal in die Hand. In diesem Augenblick, in dem ihr ihn in euer Inneres hineinnehmt, verbindet ihr euch mit dem Berggeist, aus dem er einst herabrollte, sich trennte, oder ihr verbindet euch mit der Seele dieser Erde, in deren Tiefe dieser Stein in einem Massiv geborgen war. 

Alles ist Geist, nicht nur Geist aus dem Odem Gottes, sondern auch Geist in Seinen Schöpfungen - und des Vaters Liebe-Schöpfungsgedanken sind unermeßlich vielfältig. 

Wenn ihr zu eurem Baum wandert, dem ihr all eure Liebe schenktet, seid euch in Empfindungen bewusst, dass er von einem Naturwesen bewohnt ist. Verbindet euch im Geiste mit diesem, und euer Bewusstsein erweitert sich über euer grobstoffliches Kleid, den Menschen, hinaus.

Meine geliebten Schüler, so wandert mit Mir, auch durch diese Jahreszeit der Ernte und der fallenden Blätter, wandert mit Mir durch die Schöpfung dieser Erde, die sich anschickt, in den Schlaf des Winters zu versinken und sich vorher befreit. 

Auch ihr seid dabei, euch zu befreien, und der Schlaf des Winters, die weiße Schneedecke, o Meine Geliebten, ist der sanfte Schleier der Reinheit, den ihr um euch legt, um aus dieser Reinheit schöpfend zu neuem Leben zu erwachen, einem geistigeren Leben als das, das ihr bisher führtet, einem Leben in der Liebe-Einheit mit der Schöpfung, mit euren Geschwistern, gleich welcher Religion, welchen Volkes, welcher Rasse. Alle sind Kinder des ewig heiligen Vaters Ur. 

In Seinem Namen segne Ich euch, so wie alle Meine Geschwister auf dieser Erde und im Seelenkleid, und Ich segne auch die Naturreiche. Zahlreich umringen euch diese Wesen voll freudiger Erwartung, dass ihr erwacht für ihr Sein.

Amen