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Anita Wolf 
Bertha Dudde 
Diverse 
Emanuel Swedenborg 
Gottfried Meyerhofer 
Jakob Lorber 
Johannes Widmann 
Path to unity through love 
Weg naar Eenheid via de Liefde 
Weg zur Einheit durch die Liebe 
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 Schulung_15 html  13.05KB  Weg zur Einheit durch die Liebe... JESUS CHRISTUS offenbarte dem Liebe-Licht-Kreis Nürnberg v. 1991 - 1995 jenes spirituelle Lehrbuch bestehend aus 70 Schulungen     

15. Schulung

Alles ist in Gott eine Einheit und ihr schwingt in Ihm, und Ich, Jesus Christus Seine Liebe, bin mitten unter euch. Ich war es vom Beginn eurer Zusammenkunft an, ja Ich bin immer bei euch, an eurer Seite. Ich gehe mit euch eure Wege, bis eure Wege die Meinen sind, bis euer menschliches Sein verschmilzt mit eurer Seele und Ich, Jesus Christus, durch euch wirke, durch euch 'bin'. Denn bevor Ich in aller Macht und Herrlichkeit - wie vorausgesagt - erscheine und für euch geistig sichtbar bin, gehe Ich durch die Meinen, die Schlafenden aufweckend, über diesen Planeten. Ihr habt eure Hand in die Meine gelegt, und so wandert ihr mit Mir auf dem Pfad zum Licht der Liebe.

Eure Gespräche waren wahrlich weit gespannt. Ich will euch tiefer führen, über euer menschliches Denken hinaus, euch in ein geistiges Wissen leiten, das ihr aus der Weisheit Gottes schöpft, wenn ihr nur bereit seid und euch immer wieder Mühe gebt, die Aufgaben, die Ich euch schenke, mit bestem Wollen zu erfüllen. Nur so kann Ich euch in die tiefe Empfindungswelt eurer Seele führen, nur so kann Ich euch die geistigen Sphären erschließen, nur so erweitert ihr euer Bewusstsein. Der Schlüssel zur Bewusstseinserweiterung ist die Liebe. Nur durch diese gelangt ihr über euren schweren menschlichen Körper hinaus, nur durch diese erreicht ihr Wissen aus der Weisheit - das ist ge-lebtes Wissen und er-lebtes Wissen - nur so erschließt sich euch die nächsthöhere Sphäre, die ihr jetzt manchmal empfindet, aber noch nicht sehen könnt.

Ich gehe auf euer Gespräch über die Naturgeister ein, die Geister der Erde, des Wassers, der Luft und des Feuers. Wahrlich, alles ist belebt, und alles will mit euch in der Liebe schwingen. Alles möchte sich euch erschließen und in eurem Umkreis ist eine erwartungsvolle Spannung in der Schöpfung: Wann, o Gotteskind, bist du bereit, mit uns zusammenzuwirken, mit uns in die geistigen Reiche zu wandern, um im Materiellen, dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich dienend zu helfen?

Die Naturgeister können nur bedingt in die Materie eingreifen. Wie oft haben sie sich um Hilfe an die Menschen gewandt? Doch diese sind blind und taub für ihre Welt geworden. Deshalb jetzt auch die Freude in eurer Umgebung, denn sie sehen das aufstrahlende Licht der Liebe in euch und wissen: da ist ein Kind des Allerhöchsten, das erwachend über diese Erde schreitet. Die Naturwesen warten darauf, mit euch gemeinsam bei der Umwandlung der alten Erde in das neue Sein tätig zu werden. Doch darüber ein andermal mehr, denn das Reich dieser Naturgeister wollen wir später intensiv durchstreifen, bis ihr auch all diese Wesen kennenlernt und Liebe von euch zu ihnen strömt, bis ihr deren Wirken erkennt und mit ihnen zusammenarbeitet.

Voraussetzung ist, Meine Freunde, dass ihr die Liebe entwickelt zum Mineral, wie schon geschehen - doch Ich bitte euch um Vertiefung - zu den Pflanzen, wobei ihr euch in dieser Liebe  stets bemühen sollt, sie allen Pflanzen gleichermaßen zu schenken, ob es nur ein kleiner Grashalm am Wegesrand ist oder ein prächtiger Baum, der euch viele äpfel schenkt. Das Gras dient euch ebenso, wie jener Baum, die Blüte erfreut euch, ob sie wunderschön ist, wie die einer Rose, einer Lilie, oder winzig klein und unscheinbar, wie die eines Gänseblümchens, eines Veilchens oder eines Vergissmeinnichts. Aus allen Pflanzen strömt der Ruf: "O Gotteskind, vergiss uns nicht! Schenke uns deine Liebe, und wandle auch uns mit um in das nächsthöhere Sein durch die Liebe, die du uns schenkst!"

Also vertieft auch hier euer Liebe-Empfinden, und beobachtet die Unterschiede, die ihr in dieser Liebe noch zu den einzelnen Pflanzen macht. Ihr erkennt euch in diesen Unterschieden, denn alles ist euch geschenkt zu eurer eigenen Erkenntnis. Wie ihr wisst, ist die Erkenntnis der erste Schritt zur Besserung. Wie oft wurden diese Worte schon gebraucht ... doch sie haben ihre Daseinsberechtigung. Wenn ihr eine Rose mehr liebt als das unscheinbare Gänseblümchen unter euren Füßen, so beobachtet euch, ob ihr nicht auch zu denen aufblickt, die etwas darstellen, oder ob ihr euch nicht etwa selbst als eine Rose  im Garten des Vaters betrachtet, und fragt euch, warum ihr absolut kein Gänseblümchen sein wollt! Warum nicht? - Warum nicht ein Grashalm? Warum nicht ein Löwenzahn? Stellt euch diese Frage! Dies war noch einmal ein kurzer Rückgriff auf das Reich der Pflanzen.

Nun wandern wir gemeinsam in das Reich der Tiere:

Es gibt so viele Arten in der Tierwelt, und in jeder Art ist euch eine neue Möglichkeit geschenkt, euch wiederum selbst zu erkennen. Jedes Tier, das euch auf eurem Lebensweg begegnet, zeigt euch ein wenig von euch selbst: Der Hammel auf dem Weg, eure eigene Bockigkeit, der Vogel, der gegen die Scheibe fliegt, 'gegen die Materie anrennt' und geschockt für eine Weile am Boden liegt, bis er wieder auf und davon fliegt ist euch Symbol, die Katze, die sich emporschwingt zu dem Nest des Vogels, sich heranschleicht ... was wollt ihr aus seiner Geborgenheit reißen? Wo ist bei euch noch dieses Lauern? Wo ist bei euch noch Raubtierhaftes? Oder seid ihr die ängstlichen Vögelchen, die sich verzagt ins Nest ducken und vor dem Angriff zittern?

Ihr sprachet über die vegetarische Ernährung. Es werden noch solange Raubtiere eure Wege kreuzen und vor euren Augen Tiere töten, solange ihr euch selbst noch von Tierischem ernährt, sei es auch nur ganz selten. Doch Ich möchte das bestätigen, was in der Gemeinschaft besprochen wurde: Wandert mit Mir, und das Raubtierhafte in euch, anerzogen durch Inkarnationen, anerzogen auch in diesem Leben, wird nach und nach im Fortschreiten auf dem Liebe-Pfad weichen, ohne dass ihr fanatisch gegen Bedürfnisse eures Menschen ankämpft.

Legt, so bitte Ich, eure Entwicklung immer in Meine Hände! Bemüht euch, doch zwingt euch nicht! Führt euch das Leid der Tiere vor Augen, das durch euer Verhalten auf dieser Erde geschieht. Doch wenn euer Mensch noch hie und da nach tierischer Nahrung verlangt, so gebt diesem Verlangen nach, wenn auch nicht in vollem Ausmaße, so doch soweit, bis dieses gestillt ist.

Mit dem Fortschreiten in der Liebeschulung wird sich eure Ernährung schrittweise verändern. Diese Veränderung ist an keinen Zeitraum gebunden. Auch wenn ihr die Schulung voll durchschritten habt, ist diese euch Geleit, solange ihr über die Erde schreitet. Ich bin dann im Wort in euch lebendig und führe euch immer wieder über die Schwächen des Menschen selbst und das, was ihr hier lernt, wird euch begleiten und wird euch immer wieder Hilfe und Stütze sein.

Nichts soll durch Zwang geschehen, Meine geliebten Brüder und Schwestern, denn Zwang beinhaltet keine Liebe - und nur aus Liebe sollt ihr euch ändern. Die Liebe, die ins Mineralreich strömt, verändert die Schwingung in dieser, hebt sie empor. Die Liebe, die ins Pflanzenreich fließt, lässt euch früher oder später dankbar das empfangen, was es euch freiwillig an Früchten schenkt. Die Liebe zu den Tieren befreit euch von dem Verlangen nach tierischer Nahrung eures Menschen, und nur diese Liebe ist wahre Befreiung, alles andere ist nur aufgesetzt, aufgezwungen und bricht früher oder später mit Gewalt wieder hindurch.

Die Liebe zu den Menschen wird euch auf eure eigenen Fehler und Schwächen hinweisen, weil ihr in allem zuerst euer eigenes Negatives erblickt, dieses umwandelt und euren Nächsten im Lichte der Liebe als Bruder und Schwester seht, mag er in euren Augen, vom Menschlichen her gesehen, noch so negativ handeln - Ich wiederhole - ihr blickt durch diesen Menschen hindurch, hinein in seine Seele und versteht ihn, warum er so und nicht anders handeln kann.

Zurück in das Reich der Tiere. Hier habt ihr erkannt, dass es Tiere gibt, die euch widerstreben, weil sie euch Schaden zufügen. Ihr sprachet von Stechmücken, von Wespen und anderen Tieren ... Und doch seid ihr in eurem Empfinden schon so weit fortgeschritten, Meine Freunde, dass euch die Spinne an eurer Zimmerecke nicht mehr stört, ja im Gegenteil, ihr seht sie als euren Freund. Nur wenn ihr euch die Tierwelt als die Welt eurer Freunde vorstellt und euch in diese Vorstellung nach und nach hineinlebt, werdet ihr die Liebe zu allen Tieren erwecken, auch zu den Tieren, die ihr Schmarotzer nennt, denn ihr erkennt in diesen Tieren, die gerade euren Weg kreuzen, eure eigenen Schwächen. Alles ist euch Spiegel, alles in der Schöpfung!

Die Tierwelt hat sich euch wahrlich freiwillig auf dieser Erde geschenkt. Die Tiere bilden in ihrer Gattung eine Kollektivseele. Diese Kollektivseele hat sich in der ehemals reinen Heimat entschlossen, den gefallenen Gotteskindern, hier auf dieser Erde zu dienen. Denn es ist der Geist der Liebe, der in der gesamten Schöpfung schwingt, und dieser Geist der Liebe schwingt auch in den Tierkollektiven, die sich aus dem Geistigen auf diese Erde senkten, je nach Entwicklungsmöglichkeit, d. h. nach eurer Evolutionstheorie. Wobei diese Theorie insofern nicht stimmt, dass vom kleinsten einzelligen Lebewesen alle anderen Tiergattungen durch natürliche Auslese abstammen, sondern nach fortschreitender Möglichkeit, hier auf dieser Erde Leben zu sein, strahlte der ewige Schöpfergeist mit Seiner Liebekraft in jene bereiten Tierkollektive ein. Deshalb wird nie das fehlende Glied zwischen dem Affen und dem Menschen gefunden werden, denn der Mensch hat sich nicht aus diesen einzelligen Lebewesen entwickelt, so wie nicht alle anderen Gattungen. Der geistige Impuls kam von Gott, dem Schöpfer, der Liebe, die Ich bin, und dieser Impuls hat die Weiterentwicklung gesteuert, hat neue Tierarten ins Leben gerufen.

Dazu kam aber auch die Schöpfungskraft der gefallenen ehemaligen Lichtwesen. Wie Ich euch schon erklärte, haben jene ihre negative Strahlkraft in die sich entwickelnden Tiere gelegt und die reingeistige Einstrahlung durch ihre Schwingung verändert. Deshalb seid ihr aufgerufen, diese Veränderung jetzt rückgängig zu machen, Liebe in die Tierwelt zu tragen, damit auf der neuen Erde auch Friede im Tierreich ist und wahrlich der Löwe neben dem Lamm liegt, die Katze neben dem Vögelchen. Jetzt schon könnt ihr an diesem wunderbaren Werk der geistigen Umwandlung mitarbeiten. Jetzt schon kann eure einstrahlende Liebe in das Tierreich alles zum Lichtvollen hin verändern, was noch Leid und Not in der Tierwelt verursacht. Es gilt, Meine Freunde, die Schwingung schrittweise anzuheben, die Schwingung im Materiellen, und somit das Materielle umzuwandeln ins Geistige.

Die Materie ist die niedrigst schwingende Energie. Ihr seid fähig, durch eure Liebe-Kraft diese Energie zu erhöhen, und je mehr ihr bereit seid, Liebe-Einstrahlung in euch aufzunehmen, desto mehr strömt euch aus der Fülle Gottes in euer inneres Gefäß zu. Dieses muss zuvor von allem Menschlichen geleert sein, damit es sich mit Liebe-Kraft füllen kann. Das Leeren geschieht durch das Erkennen der eigenen Fehler und Schwächen und das Ablegen derselben - und das Füllen wird in überreichem Maße von Gott übernommen, und ihr legt eure Liebe mit hinein. Dann schreitet ihr in ein Leben, das so reich an Gaben ist, dass euch das jetzige Sein, wenn ihr später zurückblickt als trübe, dunkle Zeit erscheint.

So freut euch, Meine Geliebten, und wandert hinein in dieses Reich der Tiere, voll bewusst eurer Kraft, die ihr in euch tragt, und so ihr wollt - Ich lege jede Aufgabe in euren freien Willen - nehmt euch ein Tier als euren Freund, möge es in eurer Umgebung sein oder nicht, das Tier, das euch gerade einfällt, das ist euer Freund! An diesen Tier-Freund denkt mit besonderer Liebe  in den folgenden vierzehn Tagen! Versucht sein Wesen ganz zu durchdringen, versucht auch zu erkennen, was euch an diesem Wesen an euch erinnert, wo ähnlichkeiten mit euch vorhanden sind, und baut so eine innige Beziehung zu einem ganz bestimmten Tier, das ihr jetzt lebhaft vor euch erblickt, auf! Ich begleite euch - wie immer.

Meine Liebe und Mein Frieden strömt zu euch und zu allen, die mit euch gemeinsam den Weg der Liebe beschreiten, weltweit, ob sie sich Christen oder Andersgläubige nennen ist nicht wichtig, wichtig ist einzig und allein die gelebte Liebe. 

In dieser Liebe sind sie mit Mir, der Liebe, eins und wandern gemeinsam mit Mir. So fühlt euch mit all diesen euren Geschwistern in der Einheit, und baut auch hier bestehende Mauern, Grenzen, Vorurteile nach und nach ab! Es gibt nur eine Familie, die Familie Gottes, des Vaters, der euch auch Mutter ist. Wir alle sind Seine Kinder! Sein Segen strömt euch zu, ruft euch heim.  

Amen