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Anita Wolf 
Bertha Dudde 
Diverse 
Emanuel Swedenborg 
Gottfried Meyerhofer 
Jakob Lorber 
Johannes Widmann 
Path to unity through love 
Weg naar Eenheid via de Liefde 
Weg zur Einheit durch die Liebe 
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 Schulung_04 html  9.57KB  Weg zur Einheit durch die Liebe... JESUS CHRISTUS offenbarte dem Liebe-Licht-Kreis Nürnberg v. 1991 - 1995 jenes spirituelle Lehrbuch bestehend aus 70 Schulungen     

4. Schulung

(Anm.: Es wurde die Frage gestellt, ob GOTT patriarchalisch sei.)

Ich bin der gute Hirte, Ich rufe Meine Schafe, und Meine Schafe kennen Meine Stimme, es ist die Stimme der Liebe, die in jedem von euch schwingt, euer Herzinneres berührt und euch liebevoll begrüßt.

Jeden habe Ich geführt, und jeden habe Ich gerufen. Wo auch immer ihr gewesen seid, Ich war bei euch. So bin Ich über ein Werkzeug mit Meinem Wort der Liebe unter euch, um mit euch gemeinsam eine Strecke des Weges zu gehen, in einer Gemeinschaft, die in und durch die Liebe zusammenwachsen soll, in der jeder den anderen trägt, mit ihm mitempfindet und ihm Hilfe ist auf dem Weg in die inneren himmlischen Bereiche, auf dem Weg heim zu Gott, dem Vater-Mutter-Geist.

Meine geliebten Geschwister, wahrlich Ich sage euch: Wer den Vater in sich reden hört, der weiß, dass beide Aspekte Vater und Mutter untrennbar in ihm vereinigt sind. Im Geiste gibt es keine Trennung, nur hier in der Materie durch das Fallgeschehen. Im Geiste gibt es nur eine Einheit in der ewig heiligen, alles verbindenden Liebe. In dieser Liebe schwingen all die Schöpfungskinder, aus dem einen Geist geboren, so auch ihr in eurem tiefsten Inneren. In jedem von euch ist das unbelastete reine Geistwesen, das sich über die verschiedenen Ebenen herabtransformierte, um hier über die Erde zu schreiten.

Macht euch keine Gedanken darüber, ob ihr gefallen seid oder ob ihr freiwillig den Weg in die Tiefe beschritten habt. Wichtig ist für euch nur eines: Jetzt sich für die Liebe zu entscheiden und mit dem Menschen zu ringen, dass er wieder zu dem wird, was ihr in eurem Innersten seid: Liebe.

Wer Mein Leben - gleich ob über das Buch der Bücher oder über prophetische Schriften - studierte, der weiß, dass Ich in diesem auch Meine Schwierigkeiten hatte, Liebe zu sein, trotzdem Ich die fleischgewordene Liebe des Vaters bin. Ich musste Schuld annehmen, sonst hätte Ich auf dieser Erde nicht existieren können. Ich musste, um es mit anderen Worten zu sagen, Meine Schwingung herabtransformieren, Mantel um Mantel um Mich legen, die Mäntel der menschlichen Schwierigkeiten, der menschlichen Fehler und Schwächen.

Diese galt es, als Jesus, Schritt für Schritt, so wie ihr auch, abzulegen, um immer mehr der Liebe, die Ich in Meinem Innersten bin, so wie ihr auch, entgegenzueilen, um diese in ihrer Vollkommenheit am Kreuze hängend zu sein, als Ich Mich verströmte und sprach: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." - Ich segnete und gab Meinen Geist auf.

In diesem Augenblick erst war Ich wieder reinste, vollkommenste Liebe. Deshalb möchte Ich euch ermuntern, liebe Geschwister, nicht traurig zu sein, wenn ihr immer wieder über euch stolpert und merkt, wie sehr ihr noch von der Liebe entfernt seid.

Das Leben auf dieser Erde ist immer die Entscheidung zwischen der Liebe, die selbstlos dient, und dem menschlichen Ego, das herrschen möchte, in seiner krassesten Form in Kriegen, Mord und Totschlag.

In euch brennt das Licht der Liebe, sonst wäret ihr hier nicht zusammengekommen oder würdet euch mit Meinen offenbarenden Worten nicht befassen. Ihr habt Meinen Ruf vernommen und seid diesem gefolgt. Nun lasst uns gemeinsam wandern, damit diese Liebe-Flamme über euren Menschen hinausstrahlt, alle erfassend, die in und um euch in eurem Leben sind. In euch deshalb, weil in der Einheit des einen Geistes auch jeder Bruder, jede Schwester in euch ist. In euch liegt die ganze Schöpfung. Wenn ihr euch für wenige Augenblicke von der Welt zurückzieht, eine meditative Haltung einnehmt, so wie jetzt eure Augen schließt, so schweigt alles äußere, und ihr versteht, was Ich mit den Worten meine, dass in euch alles vorhanden ist.

Ich führe euch in das Heiligtum in euch, den Sitz Gottes, eures Vaters, der euch zugleich auch Mutter ist, und Ich erschließe euch die Quelle, in der ihr Seinen Ruf vernehmt.

Ich bin die Liebe, ein Teil des Vater-Mutter-Geistes. Doch auch hier soll der Mensch nicht trennen, denn im Geistigen gibt es keine Trennung: Ich und der Vater sind eins.

Auch ihr seid in Seinem Geiste eins. Nur der Mensch fühlt sich getrennt vom ewigen Sein. Ich bin gekommen, um alle Trennungen aufzuheben und die Einheit in der Liebe wieder herzustellen, die Einheit zwischen euch und der euch umgebenden Schöpfung, die Einheit zwischen euch und euren Mitmenschen. Lasst euch von Meinem Geist der Liebe erfassen und euch emportragen zu Gott, dem All-Einen!

Die Zeit ist ernst und diese drängt, deshalb gebe Ich euch weitere Aufgaben. Diese zu erfüllen liegt in eurem freien Willen. Doch wenn ihr euch dazu entschließt, so versichere Ich, euch bei Schritt und Tritt zu helfen, dass ihr immer mehr Meine Gegenwart verspürt und damit Meine liebende Führung.

Ihr seid in die Schulung schon tief hineingeschritten. Ich möchte euch wieder an den Anfang zurückholen, es geht sich leichter am Beginn unserer Bergwanderung. Wir waren bei den Almwiesen, und durch die wollen wir schreiten. Da und dort liegt schon der erste Stein der Selbsterkenntnis. Bei diesem Stein wollen wir verweilen.

Vor euch steht - bildlich - ein mächtiges Felsmassiv. Es symbolisiert die unendliche Geduld des Vater-Mutter-Geistes. Aus diesem Felsmassiv sowie aus allem, was euch umgibt, was durchdrungen ist von Seinem Geist, ruft euch dieser zu: "Kind, höre Mich! Siehe, Ich diene dir! Trägst nicht auch du in deinem Körper Mineral, bedarfst nicht auch du der Mineralien? Diene Ich dir nicht in diesen? Sieh den Stein zu deinen Füßen, herausgebrochen aus dem Felsmassiv Meiner unendlichen Geduld, die dich rief. Sieh, wie Ich dir in unendlicher Liebe diene. Als Staub zu deinen Füßen zermahlt sich Mein Geist. Du trittst Mich - so neige Ich Mich vor dir. Deine Füße würden versinken, wäre nicht Gestein unter dir, das deinem Tritt festen Untergrund verleiht.

Ich zermahle Mich, um als Mineral in den Pflanzen aufzusteigen, die du als Nahrung zu dir nimmst und die deinen Körper stärken und kräftigen, ihm die Spurenelemente schenken, die du zum Leben brauchst. Ich zerreibe Mich in den Gewässern dieser Erde, damit du, Mein Kind, in einem kühlen Trunk auch lebensnotwendige Mineralien zu dir nimmst. Allüberall diene Ich dir. Selbst in dem Haus, das du dir baust, in dem du wohnst, bin Ich das feste Mineral. Ob von Menschenhand geformt oder aus Naturgestein, Mein Geist ist in allem, denn in jedem Atom bin Ich, die Liebe, die Bewegung, die Kraft, das Leben.

Liebe Geschwister, so sei euch als Aufgabe gegeben, auf einem Weg, sei es auf einem Spaziergang, im Garten oder sonst wo, einen Stein zu finden. Es ist ein ganz bestimmter Stein, es ist euer Stein, euer kleiner Freund. über diesen Stein stolpert ihr, d. h. mit andern Worten - damit ihr Mich nicht missversteht - ihr erblickt diesen Stein und wisst: dieser ist es. Ihr hebt ihn auf, lasst vielleicht Wasser über ihn fließen, um ihn vom Erdreich zu reinigen. Nun liegt er in eurer Hand, ein Teilchen der ewig göttlichen Geduld, die sich vor euch neigt. Dieser Stein möchte euer kleiner Freund sein. Ihr sollt also eine Beziehung zu ihm aufbauen, ihn einmal täglich in die Hand nehmen, und so ihr wollt, könnt ihr ihn immer bei euch tragen, wenn ihr nicht gerade über einen Felsbrocken gestolpert seid. - Versteht Meinen Humor! - Dieser kleine Freund möchte in euch die Liebe zum gesamten Mineralreich erwecken, dass ihr auch hier die Trennung zwischen euch und der Schöpfung überwindet.

Dieser kleine Stein möchte euch erzählen, woher er kam. Versenkt euch in ihn und fragt ihn: "Wo kommst du her?" Vielleicht erhaltet ihr schon Antwort in Empfindungen und Worten. Mit anderen Worten gesagt: In Empfindungen, die sich in euren Gedanken zu Worten formen. Es sind Eindrücke, die dieser Stein euch schenkt, und vielleicht erkennt ihr seinen Weg, bis er jetzt in eurer Hand liegt. Dann schaut euch diesen Stein etwas näher an, denn es ist ein ganz besonderer Stein, er erzählt euch auch etwas über euch. Bringt ihn das nächste Mal zur Schulung mit, wir werden gemeinsam über jeden Stein sprechen, und erforschen, was er über sich und über euch sagt. - Wenn ihr wollt, so findet ihr, denn: Wer suchet, der findet ...

Durch übungen dieser Art führe Ich euch aus der Vielheit wieder zur Einheit. Ihr beginnt mit dem ersten kleinen Schritt. Indem ihr eine Beziehung zum Mineralreich aufbaut, das euch dient, findet ihr auch zum Schöpfergeist, der euch in diesem Mineral dient.

Ich gehe nun von Geschwister zu Geschwister und lege Meine Hand auf euren Scheitel auch auf die, die diese Worte lesen. Meine Liebe strömt in euch ein. Ihr verspürt diesen Strom. Möge er in euch anschwellen und zu einem mächtig pulsierenden Gedanken werden, der sich in die Tat umsetzt: Vater, heim zu dir, endlich heim!

Jeder von euch empfängt bei dieser Berührung im Namen des Vaters Meine segnende Kraft. Wo immer ihr hingeht, Ich bin bei euch, ja in euch - die Liebe.

Amen